KOMET HYAKUTAKE C/1996 B2

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Titelbild: Bill Ingalls / NASA (Public Domain).

GESCHICHTE DES KOMETEN

"This is the most unbelievable sight that I have ever seen in the sky." (Charles Morris)

"Now I know what the ancients must have seen in centuries and millennia gone by: I can understand their terror!" (Martin Mobberley)

Der japanische Amateurastronom Yuji Hyakutake (07.07.1950 - 10.04.2002) hatte am 25.12.1995 seinen ersten Kometen entdeckt. C/1995 Y1 (Hyakutake) erreichte um die Monatswende Februar/März 1996 mit etwas über 8 mag seine größte Helligkeit und war somit lediglich für entsprechend spezialisierte Amateurastronomen von Interesse.
Am Morgen des 30.01.1996 hielt Hyakutake wieder einmal nach seinem eigenen Kometen Ausschau. Anschließend machte er sich routinemäßig auf die Suche nach neuen Schweifsternen. Er konnte es selber kaum glauben, dass er nur 3.5 Bogengrad von der Stelle entfernt, an der er 5 Wochen zuvor seinen ersten Kometen gefunden hatte, nun einen weiteren erspähte (Ausführliche Entdeckungsgeschichte). Hyakutake war sich sicher, dass es sich bei dem nebligen Fleckchen, welches er auf etwa 11 mag schätzte, um einen Kometen handelte. Doch das Objekt zeigte im Lauf der Beobachtungssession keinerlei Eigenbewegung. Daraus folgerte Hyakutake sofort und zutreffend, dass sich der Komet fast genau auf die Erde zubewegte. Am folgenden Tag wurde seine Entdeckung dann vom Observatorium in Tokyo bestätigt. Weitere Beobachtungen und daraus folgende genauere Bahnberechnungen machten schon am 03.02.1996 deutlich, dass bereits in wenigen Wochen eine ganz außergewöhnliche und helle Kometenerscheinung bevorstehen würde. Darauf hatte man seit Komet West 20 Jahre lang gewartet - und noch wusste niemand, ob der bereits im August 1995 entdeckten Komet Hale-Bopp den hohen Erwartungen gerecht werden würde.

C/1996 B2 entwickelte sich dann tatsächlich zu einer imposante Erscheinung am Nachthimmel. Für viele - auch für den Autor dieser Zeilen - war es der erste Komet, den sie in ihrem Leben sahen. So war nicht erstaunlich, dass dieser Himmelskörper auf die Entwicklung astronomischer Seiten im Internet einen entscheidenden Einfluss hatte. Die Linkliste weiter unten zeigt bereits, dass Anfang 1996 die professionellen astronomischen Einrichtungen im WWW fast noch unter sich waren. Die 1020 Fotos zählende Sammlung des JPL ist beeindruckendes Zeugnis aus dieser Frühzeit des Internets. Doch im Laufe des Jahres 1996 entstanden immer mehr astronomische Seiten, für die Privatleute und amateurastronomische Vereinigungen verantwortlich zeichneten. Ein wichtiges Thema war der bald erwartete Komet Hale-Bopp, der Hyakutake vielleicht sogar noch übertreffen würde.

Komet Hyakutake im Jahr 1996 fotografiert von Franz Haar an der vhs-Sternwarte Neumünster
Komet Hyakutake im Jahr 1996 fotografiert von Franz Haar an der vhs-Sternwarte Neumünster. Bildnachweis: Franz Haar; lizenziert unter Creative Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported.

Steckbrief des Kometen Hyakutake
Entdeckung: 30.01.1996
Perihel: 01.05.1996, 0.23 AE
Erdnähe: 25.03.1996, 0.10 AE
Neigung der Bahn zur Erdbahn: 125 Grad
Umlaufszeit um die Sonne: 70000 Jahre
Mit bloßem Auge sichtbar: 26.02. - 29.06.1996
Max. Helligkeit: 0.0 mag
Max. Schweiflänge: 75 Grad

Bahn des Kometen Hyakutake  durch das innere Sonnensystem
Bahn des Kometen Hyakutake durch das innere Sonnensystem. Eingezeichnet ist seine Position am Tag der größten Erdnähe.

CHRONIK DER EREIGNISSE

30.01.1996
Entdeckung des Kometen durch Yuji Hyakutake.
31.01.1996
Bekanntgabe der Entdeckung im IAU-Zirkular 6299.
Das erste Foto des neuen Kometen wird aufgenommen.
01.02.1996
Gordon Garradd fotografiert den Kometen in Australien.
02.02.1996
Flogebeobachtungen in aller Welt zeigen, dass die Helligkeit des neuen Schweifsterns nicht, wie vom Entdecker zunächst mag, sondern bei etwa 9.5 mag liegt.
03.02.1996
In einem weiteren IAU-Zirkular (6304) wird auf Grund zusätzlicher Bahnberechnungen erstmals darauf hingewiesen, dass eine bedeutende Kometenerscheinung bevorstehen könnte: "The comet can be expected to become a naked-eye object, both on account of the approach to the earth, and later as it approaches perihelion."
04.02.1996
Am Teide Obervatorium werden Infrarot-Aufnahmen des Kometen angefertigt, aber erst knapp 2 Wochen später veröffentlicht.
05.02.1996
Ein weiteres frühes Foto entsteht am Bisei Observatory (Japan),
08.02.1996
Die ESO gewinnt das erste Spektrum des Kometen. Es zeigt Linien von C2 (Dicarbon), C3 (Tricarbon) und CN (Cyan).
Spektrum des Kometen Hyakutake vom 29.02.1996
Spektrum des Kometen Hyakutake vom 29.02.1996. Bildnachweis: ESO.
09.02.1996
Falschfarben-Fotos von C/1996 B2 werden am La Silla Observatorium in Chile aufgenommen.
Falschfarben-Bilder des Kometen Hyakutake vom 08.02.1996
Falschfarben-Bilder des Kometen Hyakutake vom 08.02.1996. Bildnachweis: ESO.
10.02.1996
Das Jet Propulsion Lab der NASA bringt eine Webseite zu Komet Hyakutake online, welche in der Folge zur mit weitem Abstand wichtigsten Informationsquelle wird und zudem alle verfügbaren Fotos des Schweifsterns sammelt.
In einem neuen IAU-Zirkular wird bekannt gegeben, dass C/1996 B2 nachträglich auf einer bereits am 01.01.1996 in Japan aufgenommenen Fotografie gefunden wurde.
11.02.1996
Komet Hyakutake zeigt auf einem Foto von Terry Lovejoy einen Schweifansatz.
12.02.1996
Beobachtungen des Kometen mit dem Hubble Space Telescope werden geplant.
13.02.1996
Am La Silla Observatorium der ESO aufgenommene Falschfarbenbilder von Komet Hyakutake zeigen eine deutlich Asymmetrie der Koma und bestätigen somit den von Terry Lovejoy zwei Tage zuvor dokumentierten Schweifansatz.
Falschfarbenbilder des Kometen Hyakutake, aufgenommen von der ESO in La Silla am 13.02.1996
Falschfarbenbilder des Kometen Hyakutake, aufgenommen von der ESO in La Silla am 13.02.1996. Bildnachweis: ESO.
15.02.1996
Ein am Steward Observatory (Arizona) aufgenommenes Foto zeigt einen schmalen Gasschweif.
16.02.1996
In einer Pressemitteilung fasst die ESO erste Forschungsergebnisse zusammen. Auf einem am gleichen Tag aufgenommenen, aber erst am 21.02.1996 veröffentlichten Foto zeigt C/1996 B2 zwei kurze Schweife. Die Helligkeit liegt bei etwa 8 mag
18.02.1996
Der Schweif von Komet Hyakutake ist etwa 0.3 Grad lang; der Durchmesser der Koma beträgt etwa 15 Bogenminuten.
20.02.1996
Die IAU meldet den Nachweis von HCN (Blausäure) in der Koma des Kometen. Die Helligkeit liegt bei etwa 7.5 mag.
22.02.1996
Ausführliche Prognosen zur Helligkeits- und Schweifentwicklung von C/1996 B2. Es wird auf die Ähnlichkeit mit der Erscheinung des Kometen C/1864 N1 (Tempel) hingewiesen.
23.02.1996
Presse-Information vom Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics. Komet Hyakutake hat eine Helligkeit von etwa 7 mag erreicht.
24.02.1996
Bob Yen schätzt die Länge des Schweifs bereits zu diesem Zeitpunkt auf 2.5 Grad.
Vom gleichen Tag stammt eine der ersten deutschen Amateuraufnahmen.
25.02.1996
Drei am 11., 16. und 24.02.1996 aufgenommene Fotos des australischen Amateurastronomen Terry Lovejoy zeigen deutlich die rasche Entwicklung des Schweifsterns.
26.02.1996
Erste Beobachtung des Kometen mit bloßem Auge durch Terry Lovejoy in Australien. Die Helligkeit liegt zwischen 6 und 6.5 mag. Teleskopisch ist ein kurzer Schweif von etwa 1 Grad Länge nachweisbar.
In Deutschland gelingen nach einer ausgeprägten Schlechtwetter-Phase erstmals Beobachtungen des Kometen durch die Fachgruppe Kometen der VdS (Kammerer 1998, 375).
27.02.1996
Um die Monatswende Februar/März erscheinen immer mehr neue Infoseiten (Beispiel 1, Beispiel 2, Beispiel 3) zu Komet Hyakutake im Web, die fast alle von Universitäten, professionellen Sternwarten, Planetarien oder anderen Institutionen betrieben werden.
28.02.1996
An der Sternwarte La Silla der ESO wird das bis dahin detailreichste Foto des Kometenschweifs aufgenommen.
Schweifstrukturen des Kometen Hyakutake am 28.02.1996
Schweifstrukturen des Kometen Hyakutake am 28.02.1996. Bildnachweis: ESO.
29.02.1996
Die bis heute wohl bekannteste Grafik der Bahn des Kometen Hyakutake erscheint.
Neue Bahnberechnungen zeigen, dass Hyakutake bereits mindestens einmal in Sonnennähe war - vor 10000 bis 20000 Jahren.
Ein weiteres Spektrum des Kometen wird gewonnen, welches die typischen Linien von C2 (Dicarbon), C3 (Tricarbon), CN (Cyan), NH2 (Amidogen) und atomarem Sauerstoff zeigt.
Spektrum des Kometen Hyakutake vom 29.02.1996
Spektrum des Kometen Hyakutake vom 29.02.1996. Bildnachweis: ESO.
01.03.1996
Die ESO meldet die Beobachung eines 2 Grad langen Gasschweifs bei Komet Hyakutake. John Bortle sagt korrekt voraus, dass der Schweifstern bei seiner Erdpassage eine Helligkeit on 0 mag erreichen wird.
Das Abrams Planetarium veröffentlicht einen Beobachtungs-Fahrplan für Laien und Amateurastronomen.
02.03.1996
Weitere Amateurfotos aus Deutschland (Otto Farago, Rudolf A. Hillebrecht).
03.03.1996
Der Gasschweif besitzt eine Länge von 3 Grad; die Helligkeit liegt bei etwa 6 mag.
04.03.1996
Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass sich Hyakutake um die Monatswende Februar/März wie ein Erstbesucher aus der Oorthschen Wolke verhält, obwohl auf Grund der Bahnberechnungen bereits klar ist, dass dies nicht sein erster Besuch in Sonnennähe sein kann.
05.03.1996
Die IAU meldet den Nachweis von CO (Kohlenmonoxid) in der Koma des Kometen.
06.03.1996
Die Helligkeit ist auf 5 mag angestiegen. Trotz störenden Mondlichts gehen die fotografischen Beobachtungen weiter.
08.03.1996
Ein neues, von ESO aufgenommenes Spektrum des Kometen zeigt nun auch die dominante Linie des OH-Moleküls (Hydroxyl) im nahen Ultraviolett.
Spektrum des Kometen Hyakutake vom 08.03.1996
Spektrum des Kometen Hyakutake vom 08.03.1996. Bildnachweis: ESO.
10.03.1996
Obwohl der Mond noch stört, wird die Länge des Gasschweifs auf 4 Grad geschätzt.
11.03.1996
Im Laufe der ersten Märzwochen erscheinen zahlreiche Aufsuchkarten mit den Positionen des Kometen, insbesondere für die Tage um die Erdnähe (Beispiel).
Aufsuchkarte für den Kometen Hyakutake
Aufsuchkarte für den Kometen Hyakutake. Bildnachweis: Abrams Planetarium.
12.03.1996
Richard M. West (ESO) gibt einen ausführlichen Überblick der bisherigen Entwicklung von Komet Hyakutake und der vorliegenden wissenschaftlichen Daten..
13.03.1996
Eine Aufnahme von Tim Puckett zeigt mehrere Jets in der Koma von C/1996 B2..
14.03.1996
Das National Radio Astronomy Observatory gibt seine Pläne für Beobachtungen des Kometen Hyakutake mit dem VLA im Radiobereich bekannt. Auch die Raumsonde NEAR soll sich mit dem Schweifstern beschäftigen.
Die ESO nimmt den Kometen in La Silla mit einer Schmidt-Kamera auf. Die Auflösung des Original-Fotos beträgt 30000 * 30000 Pixel (900 Megapixel).
Die Helligkeit beträgt etwa 4 mag (Foto von diesem Tag).
Foto des Kometen Hyakutake mit der Schmidt-Kamera in La Silla vom 17.03.1996
Foto des Kometen Hyakutake mit der Schmidt-Kamera in La Silla vom 14.03.1996. Bildnachweis: ESO.
15.03.1996
Die Helligkeit liegt bei etwas unter 3 mag. Bei in weiten Teilen Mitteleuropas klarem Himmel wird der Kometen in den Morgenstunden vielfach beobachtet. Dem bloßen Auge erscheint er als vollmondgroße "Wolke" (Kammerer 1998, 375).
Neue Ephemeriden und Bahnberechnungen werden von Don Yeomans heraus gegeben. Am ESO-Observatorium in La Silla wird ein kernnaher Jet in der Koma des Kometen aufgenommen.
CCD-Foto der Kernregion des Kometen Hyakutake vom 17.03.1996
CCD-Foto der Kernregion des Kometen Hyakutake vom 17.03.1996. Bildnachweis: ESO.
16.03.1996
Gary W. Kronk nimmt den Kometen mit einer Kleinbildkamera (50 mm Brennweite, ISO 400) so auf, wie er zu diesem Zeitpunkt dem bloßen Auge erscheint. .
17.03.1996
Der Schweif ist mit bloßem Auge sichtbar.
18.03.1996
Erneute Aktualisierung der Ephemeriden und Bahnberechnungen von Don Yeomans. David Hanon nimmt das wohl erste Foto auf, welches Komet Hyakutake mit Landschaft (Baumwipfel) im Vordergrund zeigt. Gary W. Kronk fotografiert den Kometen erneut in etwa so, wie er dem bloßen Auge erscheint.
19.03.1996
Der Gasschweif hat eine Länge von etwa 20 Grad.
Die ESO dokumentiert rasche Strukturänderungen in der Koma.
Koma des Kometen Hyakutake, aufgenommen am 19.03.1996 (Isophoeten-Darstellung)
Koma des Kometen Hyakutake, aufgenommen am 19.03.1996 (Isophoeten-Darstellung). Bildnachweis: ESO.
20.03.1996
Die IAU meldet den Nachweis von OCS (Carbonylsulfid) in der Koma des Kometen.
Beobachtungen der ESO mit einem 3.5m Teleskop belegen, dass der Durchmesser des Kometenkerns wesentlich geringer als 70 km sein muss. Als wahrscheinliche Größe werden 10 km angegeben. Die Rotationsperiode wird zu etwa 6.6 Stunden bestimmt. Die Helligkeit liegt bei 2 mag, der Komadurchmesser bei 1 Grad - doppelt so viel wie der Vollmond. Die Läge des Gasschweifs beträgt 20 Grad.
Detaillierte Vorhersagen der Entwicklung von (scheinbarem) Komadurchmesser und Schweiflänge für den Zeitraum bis zum 11. April 1996 werden publiziert.
WDR 2 sendet eine Talkrunde zu Komet Hyakutake im Radioprogramm. Am gleichen Abend bringt die ARD im Fernsehen eine Sondersendung zum Schweifstern (Zilch 2012).
21.03.1996
Die IAU meldet den Nachweis von Formaldehyd (H2CO) und Methylalkohol (CH3OH) in der Koma des Kometen.
Die NASA gibt eine Übersicht ihrer geplanten boden- und weltraumgestützten Beobachtungen von C/1996 B2, wobei das Hubble Space Telescope eine wichtige Rolle spielen soll.
22.03.1996
Weitere Aktualisierung der Ephemeriden und Bahnberechnungen von Don Yeomans.
Der Gasschweif hat eine Länge von etwa 40 Grad, der Komadurchmesser beträgt 80 Bogenminuten, die Helligkeit liegt bei 0.2 mag. Die Bewegung des Kometen gegen den Himmelshintergrund wird binnen weniger Minuten Beobachtungszeit erkennbar.
Pläne, Komet Hyakutake mit dem Satelliten ROSAT im Röntgenbereich zu beobachten werden bekannt gegeben.
Schüler in Portugal und Dänemark messen die Parallaxe des Kometen und können so seine Entfernung bestimmen. Dies geschieht im Rahmen eines von der EAAE organisierten internationalen Projekts.
Komet Hyakutake am 22.03.1996
Komet Hyakutake am 22.03.1996. Bildnachweis: Paul Signorelli.
23.03.1996
Sky & Telescope gibt einen Beobachtungsfahrplan für den Zeitraum 24. - 30.03.1996 heraus. An diesem und den beiden folgenden Tagen durchgeführte fotometrische Messungen, erlauben die Bestimmung der Rotationsperiode des Kometenkerns zu 6.23 Stunden.
Hyakutake zieht am hellen Stern Arktur vorbei, der im Schweif des Kometen steht.
In Puerto de Güimar (Teneriffa) ordnet der Bürgermeister eine 90minütige Verdunkelung der Stadt an. Am Strand versammeln sich derweil 5000 Menschen, um den Kometen zu sehen.
24.03.1996
David Lien (Bucknell University) veröffentlicht Simulationen über das wahrscheinliche Aussehen von Koma und Schweif des Kometen für den Zeitraum 19.03 - 02.04.1996.
Am Pic du Midi Observatory werden im Staubschweif von C/1996 B2 Fragmente des Kerns entdeckt. Die Raunsonde NEAR fotografiert den Kometen aus etwa 16.7 Millionen Kilometern Abstand. Am gleichen Tag gelingt die erste Radarerfassung des Kometenkerns mit der 70m-Antenne in Goldstone (Kalifornien).
Der Gasschweif ist mindestens 40 Grad lang, vielleicht sogar 60 Grad. Die grün-blaue Farbe der Koma ist mit bloßem Auge gut erkennbar. Terry Lovejoy zeichnet den Kometen, wie er dem bloßen Auge erscheint.
Komet Hyakutake am 24.03.1996
Komet Hyakutake am 24.03.1996. Bildnachweis: Philipp Salzgeber; lizenziert unter Creative Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 Austria.
25.03.1996
Nächste Aktualisierung der Ephemeriden und Bahnberechnungen von Don Yeomans. Der Spiegel berichtet über den Kometen und seinen Entdecker.
Die am Vortag erstmals gesichteten Kernfragmente werden mit dem Hubble Space Telescope beobachtet.
Komet Hyakutake erreicht seine erdnächste Position und lässt sich mit einfachsten Mitteln fotografieren. Der Gasschweif ist mindestens 50 Grad lang, der Komadurchmesser beträgt 2 Grad, die Helligkeit liegt um 0 mag. Der Komet bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von 1 Grad/Stunde und ist das dominierende Objekt am Nachthimmel. Am Morgen des 25.03.1996 ereignet sich ein markanter Schweifabriss, als dessen Ursache in einer 2004 erschienen Arbeit ein Sektorwechsel des Kometen im Heliospheric Current Sheet ausgemacht wird.
Schweifabriss im Gasschweif des Kometen Hyakutake (C/1996 B2).
Schweifabriss im Gasschweif des Kometen Hyakutake (C/1996 B2). Aufgenommen am 25.03.1996 zwischen 00:23 und 00:33 UT mit einer 225mm f/2.0 Schmidt Kamera (Brennweite 450mm) auf Kodak Technical Pan 6415 Film. Bild­nachweis: E. Kolmhofer, H. Raab; Johannes-Kepler-Observatorium, Linz, Öster­reich; lizenziert unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported.
Aufnahmen des Hubble Space Telescope
Aufnahmen des Hubble Space Telescope vom 25.03.1996, veröffentlich am 27.03.1996. Die Kernfragmente sind deutlich sichtbar. Bild­nachweis: NASA.
26.03.1996
Studenten unterstützen die Beobachtung des Kometen mit dem VLA im optischen Bereich. Mit dem Satelliten IUV gewonnene Ultraviolett-Spektra lassen auf eine starke Freisetzung von Wasser aus dem Kern schließen. Die Rotationsperiode des Kerns wird jetzt zu 6.0 Stunden angegeben, was aber auch nicht als gesichert erscheint.
Eine Zeichnung zeigt, wie der Komet an diesem Tag unter einem streulichtfreien Himmel dem bloßen Auge erscheint. Eine Fotoserie von Shigemi Numazawa dokumentiert die Schweifentwicklung vom 22. bis 26.03.1996. Es werden zum Teil Schweiflängen bis zu 100 Grad kolportiert, die aber auf Grund theoretischer Überlegungen (Kammerer 1998) gar nicht möglich sind. Die Helligkeit der Koma beträgt 0.2 mag.
Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) berichtet in mehreren Artikeln über den Kometen (Zilch 2012).
Komet Hyakutake am 26.03.1996
Komet Hyakutake am 26.03.1996. Bildnachweis: Tom DeClue.
27.03.1996
Weitere Aktualisierung der Ephemeriden und Bahnberechnungen von Don Yeomans.
Der ESA-Satellit ROSAT registriert zum ersten Mal überhaupt Röntgenstrahlung von einem Kometen. Noch am Tag dieser bahnbrechenden Entdeckung werden zwei Hypothesen für die Ursache der überraschend starken Röntgenemissionen, welche ausschließlich vom zur Sonne gerichteten Teil der Koma kommen, aufgestellt. Die Annahme, dass es sich um eine Anregung von Koma-Gasen durch den Sonnenwind handelt, erweist sich später als zutreffend. Im Infrarot-Bereich werden die Kernfragmente weiter beobachtet.
Komet Hyakutake zieht in 2 Grad Abstand am Polarstern vorbei. Der Gasschweif ist mindestens 50 - 60 Grad lang, wobei die hinteren Teile extrem lichtschwach sind. Einige Beobachter berichten erneut von einer noch größeren Ausdehnung, wobei 75 Grad fotografisch abgesichert werden können (Kammerer 1998). Die Helligkeit der Koma ist auf 0.4 mag zurückgegangen, der scheinbare Durchmesser beträgt noch 80 Bogenminuten. Amateur-Fotografen gelingen großartige Landschaftsaufnahmen mit dem Kometen (weiteres Beispiel).
Komet Hyakutake am 27.03.1996
Röntgenbild des Kometen Hyakutake, aufgenommen mit dem High Resolution Imager des ROSAT-Satelliten. Die Röntgenstrahlen kommen weitgehend aus einer halbkreisförmigen Region mit einem Durchmesser von etwa 50000 km auf der sonnenbeschienenen Seite der Koma. Die Ellipse zeigt das Bildfeld des Instruments, nicht die ausdehnung der Röntgen-Emissionen. Bildnachweis: NASA.
28.03.1996
Erneute Aktualisierung der Ephemeriden und Bahnberechnungen von Don Yeomans. Ein weiteres Spektrum wird von der ESO veröffentlicht. Es gibt neue Erkenntnisse zu den beobachteten Kernfragmenten. In der Koma wird Deuterium-haltiges Wasser (DHO) entdeckt. Das Verhätnis DHO/H2O entspricht dem der irdischen Ozeanen, was die Theorie stü,tzt, dass das Wasser auf der Erde von Kometen stammen könnte. Die Staubproduktion des Kerns wird zu 1200kg/s bestimmt.
Ein Flugkapitän berichtet von seinen Beobachtungen des Kometen während seiner allabendlichen Flüge von Dallas nach Washington DC.
Die Schweiflänge beträgt visuell etwa 75 Grad, was auch fotografisch abgesichert werden kann (Kammerer 1998). Die Helligkeit der Koma beträgt noch 0.8 mag zurückgegangen, der scheinbare Durchmesser 65 Bogenminuten.
Komet Hyakutake am 28.03.1996
Komet Hyakutake am 28.03.1996. Bildnachweis: Tom Damon.
29.03.1996
In einer Pressemitteilung der NASA werden erste Ergebnisse der am 24. und 25.03.1996 durchgeführten Radarerfassungen von C/1996 B2 bekannt gegeben. Demnach hat der Kern lediglich einen Durchmesser von etwa 2 Kilometern. Dies wird später durch eine andere, indirekte Untersuchungsmethode bestätigt. Dass der Komet dennoch eine hohe Staub- und Gasproduktion zeigt, spricht dafür, dass die gesamte Kernoberfläche aktiv ist. In der Koma befinden sich offenbar unzählige Partikel von knapp 1 Zentimeter Durchmesser. Von der IAU werden Untersuchungen zur Struktur der Koma bekannt gegeben.
Die Beobachtung des Kometen wird durch den zunehmenden Mond von diesem Tag an bis zum 06.04.1996 massiv gestört. Dementsprechend geht die Zahl der veröffentlichten Fotos stark zurück.
Radarechos von Komet Hyakutake
Plot der Radarechos von Komet Hyakutake. Bildnachweis: NASA.
30.03.1996
Sky & Telescope gibt einen Beobachtungsfahrplan für den Zeitraum 31.03. - 06.04.1996 heraus. Offenbar schwankt die Aktivität des Kometenkerns innerhalb kurzer Zeiträume. Infrarot-Spektren, welche mit einem NASA-Teleskop auf Hawaii gewonnen werden, weisen neben bereits vorher beobachteten Molekülen Ethan (C2H6) in der Koma nach - erstmals bei einem Kometen.
Die Helligkeit der Koma beträgt etwa 1.5 mag, der Durchmesser rund 50 Bogenminuten. Aufgrund des störenden Mondlichts werden sehr unterschiedliche Angaben zwischen 10 und 30 Grad für die Schweiflänge gemacht.
31.03.1996
Bei denjenigen, die Komet Hyakutake jetzt beobachten und fotografieren, macht sich das störenden Licht des fast vollen Mondes massiv bemerkbar.
01.04.1996
Nachdem Komet Hyakutake sich bislang vor allem mit einem Gasschweif präsentiert hat, rechnet man bei weitere Annäherung an die Sonne mit der Entwicklung eines ausgedehnten Staubschweifs. Dessen möglichen Anblick am Himmel simuliert Ken Sugawara. Weitere Untersuchungen zu einem der Kernfragmente werden publiziert.
Trotz des jetzt sehr hellen Mondlichts gelingen an mehreren Observatorien Aufnahmen, welche Strukturen in der Koma zeigen.
02.04.1996
Untersuchungen mittels des Satelliten IUE belegen, dass die Wasser-Produktionsrate des Kometen am Tag der Erdnähe ein Maximum erreicht hat. Als Ursache wird die Abtrennung der Kernfragmente einige Tage vorher aufgeführt.
03.04.1996
Tim Puckett erstellt aus Reihenaufnahmen eine Animation der Bewegung und der kernnahen Jets des Kometen.
04.04.1996
Die Totale Mondfinsternis am 04.04.1996 ermöglicht nach einer Woche erstmals wieder ungestörte Blicke auf Komet Hyakutake, wenn auch nur für etwa 1 1/2 Stunden. Aus diesem Anlass bietet die Volkssternwarte München eine öffentliche Beobachtung an. Die Helligkeit liegt bei etwa 2.2 mag, die beobachtete Schweiflänge beträgt 18 Grad.
Die Rotationsperiode wird nun zu 6.25 Stunden bestimmt, wird aber später auch zu 6.23 oder 6.28 Stunden angegeben. C/1996 B2 wird erneut mit dem Hubble Space Telescope beobachtet. Die Ergebnisse - u.a. wird eine Wasserfreisetzungsrate aus dem Kern von 8 Tonnen/Swekunde abgeleitet - werden jedoch erst 2 Jahre später (27.03.1998) publiziert.
Aufnahme von Komet Hyakutake mit dem HST
Aufnahme des Staubs um Komet Hyakutake durch das Hubble Space Telescope mit einem Rotfilter. Die Kantenlänge des Fotos entspricht 14000 Kilometern; die obere echte Ecke weist zur Sonne. Staubjets werden auf der sonnenzugewandten Seite des Kometen ausgeworfen. Aus der Krümmung der Jets und der Rotationsperiode des Kerns von etwa 6.25 Stunden lässt sich eine Auswurfgeschwindigkeit der Staubpartikel von circa 400m/s nachweisen. In dem "Spike" unten links, welcher aus grobem Staub besteht, sind mindestens zwei Kernfragmente erkennbar, welche sich langsam vom Kometen entgegen der Sonnenrichtung wegbewegen. Bildnachweis: University of Michigan.
05.04.1996
Aktualisierung der Ephemeriden und Bahnberechnungen von Don Yeomans. Sky & Telescope gibt einen Beobachtungsfahrplan für den Zeitraum 07. - 08.04.1996 heraus.
06.04.1996
C/1996 B2 kann nun wieder an einem mondfreien Himmel beobachtet werden. Die Helligkeit der Koma beträgt noch 2.5 mag, der scheinbare Durchmesser 20 Bogenminuten und die Schweiflänge 20 Grad. Erstmals kommt die Vermutung auf, dass die Perihelhelligkeit Anfang Mai geringer als erwartet ausfallen wird (Kammerer 1998).
07.04.1996
Am Observatorium auf dem Pic du Midi werden hochaufgelöste Aufnahmen der Feinstrukturen in der Koma gewonnen.
08.04.1996
Komet Hyakutake zeigt nun einen deutlichen Staubschweif von etwa 10 Grad Länge. die Angaben für den Gasschweif schwanken stark; es werden Längen von bis zu 60 Grad gemeldet.
09.04.1996
Mittels Spektralanalyse im UV-Bereich wird molekularer Schwefel (S2) in der Koma von Komet Hyakutake nachgewiesen. Eine Prognose zur Helligkeitsentwicklung bis Anfang Juni 1996 wird von Don Machholz erstellt.
10.04.1996
Die Entdeckung von Acetylen (C2H2) in der Koma des Kometen wird bekannt gegeben.
Komet Hyakutake am 10.04.1996
Komet Hyakutake am 10.04.1996. Bildnachweis: Jim Roucis.
11.04.1996
Die Länge des Gasschweifs wird mit etwa 20 Grad angegeben.
13.04.1996
Sky & Telescope gibt wieder einmal aktuelle Beobachtungshinweise heraus.
14.04.1996
Der Gasschweif präsentiert sich unverändert strukturreich.
15.04.1996
Detaillierte Vorhersagen der Entwicklung von (scheinbarem) Komadurchmesser und Schweiflänge für den Zeitraum bis zum 30. Juli 1996 werden publiziert. An diesem Tag wird am Observatorium auf dem Pic du Midi ein kurzer Helligkeitsausbruch beobachtet.
17.04.1996
Ein spektakuläres Foto des Kometen gelingt Gerald Rhemann. Auf anderen Fotos von diesem Tag sind Verwirbelungen im Gasschweif sichtbar. Zu den Röntgenbildern, welche ROSAT Ende März gewonnen hat, wird ein analytisches Modell vorgestellt.
18.04.1996
Hervorragende Fotos aus Georgia von David Hanon.
19.04.1996
Sky & Telescope gibt Beobachtungshinweise für die kommenden Tage. Charles F. Morris weist darauf hin, dass die Helligkeit in der Zeit um das Perihel deutlich geringer ausfallen wird, als ursprünglich erwartet.
20.04.1996
Für die Helligkeit werden Werte zwischen 1.5 und 2.1 mag angegeben.
21.04.1996
Eine Fotoserie belegt die Schweifdynamik im Zeitraum 14. - 21.04.1996.
22.04.1996
Die Helligkeitsprognosen für die Zeit um das Perihel werden weiter zurückgeschraubt und erweisen sich in diesr Form später als weitgehend zutreffend.
Inzwischen kann Komet Hyakutake nur noch in der Abenddämmerung beobachtet werden.
26.04.1996
Sky & Telescope gibt letztmals aktuelle Beobachtungshinweise heraus.
28.04.1996
John Bortle gelingt die letzte erdgebundene Beobachtung des Kometen vor dem Perihel. Hyakutake steht nur 12 Grad von der Sonne entfernt horizontnah in der hellen Abenddämmerung.
29.04.1996
C/1996 B2 gelangt in den Sichtbereich des LASCO-Instruments auf der Sonnenbeobachtungs-Sonde SOHO.
01.05.1996
Komet Hyakutake wird während seiner Perihelpassage von SOHO aus in unmittelbarer Sonnennähe erfasst. Der geringe Abstand zum Zentralgestirn ist rein perspektivisch bedingt; tatsächlich beträgt der Abstand Sonne - Komet respektable 34 Milionen Kilometer.
Am gleichen Tag registriert die 500 Millionen Kilometer entfernte Sonnensonde Ulysses für einige Stunden abnorme Sonnenwind-Daten. Erst Jahre später (Publikation am 05.04.2000) verstehen die für das Raumfahrzeug zuständigen Wissenschaftler, das Ulysses an jenem Tag durch den Gasschweif von C/1996 B2 geflogen ist. Dieser muss also mindestens 500 Millionen Kilometer lang gwesen sein.

Komet Hyakutake in SOHO/LASCO C3, 1996
02.05.1996
Aktuelle Ephemeriden und Bahnberechnungen von Brian Marsden.
06.05.1996
C/1996 B2 verlässt den Sichtbereich des LASCO-Instruments auf der Sonnenbeobachtungs-Sonde SOHO. Auswertungen der mit LASCO erhaltenen Bilder zeigen, dass Komet Hyakutake einen Gegenschweif entwickelt hat.
09.05.1996
Das ROSAT-Team gibt bekannt, dass Komet Hyakutake am 27.03.1996 nicht nur im Röntgenbereich, sondern auch im Extremen Ultraviolett (EUV) aufgenommen worden ist. Die räumliche Verteilung der EUV-Emmissionen erweist sich als weigehend identisch mit derjenigen der Röntgen-Emmissionen.
Die erste erdgebundene Beobachtung nach dem Perihel gelingt Gordon Garradd in Australien. Er schätzt die Helligkeit des Kometen auf 3.0 mag.
Komet Hyakutake am 27.03.1996 im EUV
Komet Hyakutake am 27.03.1996 im Extremen Ultraviolett (Wellenlänge 10nm). Bildnachweis: NASA / UK ROSAT Guest Observer Center.
13.05.1996
Die Helligkeit von C/1996 B2 liegt bei 3.5 mag, die sichtbare Schweiflänge beträgt 3 Grad.
21.05.1996
Bei der Sichtung alter ROSAT-Daten wird bei einem weiteren Kometen (C/1990 N1 (Tsuchiya-Kiuchi) Röntgenstrahlung gefunden.
23.05.1996
Letztmalige Herausgabe aktueller Ephemeriden und Bahnberechnungen durch Brian Marsden. Die Umlaufzeit hat sich nach der Passage durch das innere Sonnensystem auf etwa 108000 Jahre erhöht.
30.05.1996
Die Helligkeit von C/1996 B2 ist auf 4.8 mag abgesunken.
31.05.1996
Der bei Komet Hyakutake festgestellt hohe Gehalt an Ethan gibt zu der Hypothese Anlass, dass der Schweifstern in einem anderen Sonnensystem entstanden ist.
04.06.1996
Weitere Sichtungen alter ROSAT-Daten zeigen, dass bei weiteren Kometen, die zufällig durch das Sichtfeld des Satelliten gelaufen waren, Röntgenstrahlung vorhanden war.
09.06.1996
Die Helligkeit von C/1996 B2 wird auf 5.3 mag geschätzt.
23.06.1996
Erneute Beobachtungen mit ROSAT zeigen, dass Komet Hyakutake nach wie vor Röntgenstrahlung abgibt, wenn auch um einen Faktor 5 geringer als Ende März.
09.06.1996
Terry Lovejoy gelingt in Australien die letzte Beobachtung von C/1996 B2 mit dem bloßen Auge. Die Helligkeit ist unter 6 mag gesunken.
07.07.1996
Letztmalig wird bei Komet Hyakutake ein Schweif beobachtet, dessen Länge 0.5 Grad beträgt.
02.11.1996
Weltweit letzte Beobachtung von Komet Hyakutake.

FOTOS DES KOMETEN

Associazione Astronomica Cortina: Comet 1996 B2 Hyakutake Images

Crni Vrh Observatory: Comet Hyakutake (C/1996 B2)

Gerald Dietze: Photographs - Comet Hyakutake 1996 B2

Fred Espenak: Comet Hyakutake - Photo Gallery

Andreas Hänel: Aufnahmen des Kometen Hyakutake C/1996 B2

Icstars Astronomy: Comet Hyakutake Gallery Page

Kometen.info: Playlist auf Youtube

Silvia Kowollik: Komet C/1996 B2 Hyakutake

Michael Kunze: Hyakutake C/1996 B2 - Ein sehr heller und großer Komet

Charles S. Morris: C/1996 B2 (Hyakutake) - The Great Comet of 1996 - Januar bis August 1996

Charles S. Morris: Light Curve of C/1996 B2 (Hyakutake)

NASA JPL: Comet Hyakutake Image Archive

Observatoire des Pises: Comète Hyakutake

John Pane: Pictures of Comet Hyakutake (C/1996 B2)

Michael Paur: Komet Hyakutake (C/1996 B2)

Marty Schultz: Pictures of comet Hyakutake

ScienceWeb: Images, Movies and Sketches

Starfire Optical Range: Images of Hyakutake Comet C/1996 B2

Sternfreunde Franken: Komet Hyakutake 1996 B2

The Astronomer Online: C/1996 B2 (Hyakutake)

University of Melbourne: Hyakutake Images

Andreas Voss: C/1996 B2 - Hyakutake

Chris Wetherill: Comet Hyakutake Pictures

Wilhelm-Foerster-Sternwarte Berlin: Hyakutake

Seiichi Yoshida: Pictures of C/1996 B2 (Hyakutake)

Komet Hyakutake am 25.03.1996
Komet Hyakutake am 25.03.1996. Bildnachweis: John Walker.

Abrams Planetarium: Skywatcher`s Diary - March 1996

Abrams Planetarium: Comet Hyakutake Finder Chart

Astroinfo: Komet C/1996 B2 (Hyakutake)

Bernd Augustin: Komet Hyakutake C/1996 B2

Stefan Beck: Comet C/Hyakutake 1996 B2

Berliner Zeitung (23.03.1996): Komet Hyakutake passiert die Erde

Bureau des Longitudes: Comète C/1996 B2 Hyakutake - Ephémérides et conditions d'observations

Jens Dengler: Der Himmel über Berlin - Kometen in der Stadt

Departament d'Astronomia i Meteorologia, Universitat de Barcelona: Información en castellano sobre el cometa Hyakutake

Departamento de Astrofísica (UCM): Cometa Hyakutake (C/1996 B2)

Bernhard Deufel: Comments by a Bavarian Observer

Deutschlandfunk: Kometenentdeckung vor 20 Jahren - Hyakutake überholt Hale-Bopp

Miloslav Druckmüller: Comet C/1996 B2 Hyakutake

ESO: Comet Hyakutake

ESO: Students Measure Distance to Comet Hyakutake

Eric Frappa: Comet Hyakutake's Orbit

Takao Fujiwara: Comet Hyakutake (C/1996 B2)

Bernd Gährken: Komet Hyakutake

Gordon Garradd: Hyakutake - The Great Comet of 1996?

Gordon Garradd: A Southern Sky View

Gesellschaft für volkstümliche Astronomie: Der Komet Hyakutake

Gregg Geist: The Great Comet of 1996

Daniel W.E. Green: Press Information Sheet: Comet C/1996 B2 (Hyakutake)

Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics: Press Information Sheet - Comet C/1996 B2 (Hyakutake)

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Instituto de Astrofísica de Canarias: Comet Hyakutake

Nick James: Comet Hyakutake (C/1996 B2) – A preliminary report

David C. Jewitt: Hyakutake

Hugo Jost: Hyakutake C/1996 B2 - Ein Komet kreuzt die Erdbahn (PDF, 391 kb)

Andreas Kammerer: Der Schweif des Kometen C/1996 B2 (Hyakutake)

Gary W. Kronk: Comet C/1996 B2 (Hyakutake)

Walter Koprolin: C/1996 B2 Hyakutake

Kuffner Sternwarte: Komet Hyakutake - 1126 Besucher!

Richard Labschütz: Ein himmlisches Rendevous an unserer Schule in der Nacht vom 19. bis 20. März 1996

LASCO: Comet Hyakutake and a Solar Flare

Frank Leiter: Megakometen - Hyakutake C/1996 B2

Limber Observatory: Following Comet Hyakutake (C/1996 B2)

Jerry Lodriguss: Comet Hyakutake Observation Notes

Lowell Observatory: Comet Hyakutake Research at Lowell Observatory

Michael Mattiazo: The Great Comet of 1996

Peter McCullough: Images and MPEG Movies of Comet Hyakutake

Charles S. Morris: C/1996 B2 (Hyakutake) - The Great(?) Comet of 1996

Charles S. Morris: Light Curve of C/1996 B2 (Hyakutake)

MBK-Team: Comet 1996 B2 (Hyakutake)

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Charles S. Morris & Stephen J. Edberg: Naked Eye Viewing of C/1996 B2 (Hyakutake)

NASA GSFC: Comet C/1996 B2 Hyakutake

NASA GSFC: First X-Rays from a Comet Discovered

NASA JPL: Comet C/1996 B2 Hyakutake

NASA JPL: Comet Hyakutake News Archive

NASA JPL: NASA/JPL Radar Telescope Observes Nucleus of Comet Hyakutake

National Optical Astronomy Observatories: Comet C/1996 B2 (Hyakutake) at NOAO

National Optical Astronomy Observatories: Comet C/1996 B2 (Hyakutake) at NOAO using the WIYN Telescope

Naval Research Laboratory: LASCO Comet Hyakutake home page

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Graham Pattison: Comet Hyakutake 1996 B2

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Der Spiegel (13/1996 vom 25.03.1996): Käfer in der Nacht

Chris Spratt: Some Comet Hyakutake Observing Tips

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Ken Sugawara: Dust Tail Predictions of Comet Hyakutake

Arthur Sze: Comet Hyakutake (Gedicht)

The Astronomer: Comet C/1996 B2 (Hyakutake)

The Electronic Universe Project: Comet Hyakutake

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University of Minnesota: Comet Hyakutake (1996 B2) From Minnesota

University of Wisconsin: Facts about Comet Hyakutake

Visnjan Observatory: Hyakutake comet observed at Visnjan Observatory

Frank Vohla: Komet Hyakutake 1996

John Walker: Comet C/1996 B2 (Hyakutake) Images

Die Welt (22.03.1996): Der Komet Hyakutake als Star am Märzhimmel

Western Kentucky University: Comet 1996 B2 (Hyakutake) Passes Near the Earth

Wikipedia: Comet Hyakutake

Seiichi Yoshida: C/1996 B2 (Hyakutake)

Komet Hyakutake am 27.03.1996
Komet Hyakutake am 27.03.1996 über Flornce Junction / Arizona. Bildnachweis: Rick Scott and Joe Orman / NASA.

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- Fuchs, Peter (ed., 1996): Festgehalten - Hyakutake und Mondfinsternis. Sternzeit 3/1996, 84-89.

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- Meyer, Maik (2012): Große Kometen der letzten 50 Jahre. VdS Journal für Astronomie 42, 6-15.

- Neckel, Thorsten (1996): Unsere Begegnung mit Hyakutake. Sterne und Weltraum 6/1996, 476-483.

- Rendtel, Jürgen (1996): Komet C/1996 B2 (Hyakutake). Mitteilungen des AKM 21, 43-44.

- Wever, Götz (1996): Sternzeit Special - Komet 1996 B2 Hyakutake. Sternzeit 2/1996, S1-S4.

- Zilch, Thorsten (2012): Erinnerungen an die beiden hellen Kometen der 1990er-Jahre - Teil 1: C/1996 B2 (Hyakutake). VdS Journal für Astronomie 42, 35-38.


Zeitraffer-Sequenz von Komet Hyakutake (Film über dieses Projekt)